Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer blicken wir auf die Ereignisse der vergangenen Tage zurück.
Während unserem Maibaumsetzen kam es am Freitag Abend zu einem tragischen Vorfall. Eine 19-jährige Besucherin brach plötzlich zusammen und wurde umgehend medizinisch versorgt. Trotz aller sofort eingeleiteten Maßnahmen, des Einsatzes der Helferinnen und Helfer vor Ort sowie des hinzugezogenen Notarztes verstarb die junge Frau später in der Klinik.
Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie, ihren Freunden und allen Menschen, die ihr nahe standen. Worte können kaum ausdrücken, wie sehr uns dieses Geschehen erschüttert. Auch wir als gesamter Feuerwehrverein sind tief betroffen und ringen noch immer mit dem Unfassbaren.
Viele haben sich gefragt, warum wir uns bisher nicht öffentlich geäußert haben. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Aufgrund der bislang ungeklärten Umstände und der damit verbundenen rechtlichen sowie organisatorischen Fragen haben wir bewusst innegehalten, um verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Uns ist jedoch wichtig zu betonen: Unser Schweigen bedeutete keinesfalls Gleichgültigkeit. Im Gegenteil – die Ereignisse beschäftigen und belasten uns sehr.
Nach langen und intensiven Gesprächen haben wir uns entschieden, den zweiten Veranstaltungstag stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung fiel uns alles andere als leicht. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir in dieser außergewöhnlichen Situation versucht haben, einen verantwortungsvollen Weg zwischen Trauer, Anteilnahme und den bestehenden Verpflichtungen zu finden.
In stillem Gedenken sind wir bei allen Angehörigen, Freunden und Betroffenen.



